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35 Kilometer südöstlich von Leipzig, zwischen Colditz und Grimma, unweit des Zusammenflusses von Freiberger und Zwickauer Mulde, liegt malerisch am Flussufer der Ort Kössern, in dem ungefähr 650 Menschen leben.
Eine
erste Besiedlung erfolgte in der Mittel- und Jungsteinzeit.
Der Ort entstand aus einer seit dem 8./9. Jahrhundert nachweisbaren slawischen Siedlung, in der später auch Franken lebten, und wurde am 17.3.1368 in einer Urkunde Albrechts von Meißen erstmals als KOSSERWER erwähnt.
Im Mittelalter lebten hier vorrangig Bauern, Fischer und Jäger.
Das Herrengut entstand um 1500.

Um 1711 ließ der sächsische Oberhofjägermeister Wolff Dietrich von Erdmansdorff ein barockes Jagdschlösschen errichten, das in der Folgezeit für herrschaftliche Feste genutzt wurde. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat der Zwingerbaumeister Pöppelmann hier gewirkt. Heute finden, dank der Initiativen des Vereines DAS JAGDHAUS, monatlich Konzerte und andere Kulturveranstaltungen statt

DAS JAGDHAUS

Zum barocken Ensemble gehören weiterhin das “Kavalierhaus”, das über 100 Jahre als Schule genutzt wurde und der Gasthof “Zum Hirsch” - jetzt in Privatbesitz. Bemerkenswert sind auch die Häuserreihen entlang der Mauer des Jagdhausgartens, sie wurden als “Typenbauten” am Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet und waren das Zuhause der Erbauer und Bediensteten des Jagdhauses.

Heute leben in Kössern ungefähr 500 Menschen.

Broschüre "Kössern und Förstgen" - Geschichte und Geschichten
(2004)
5,- €
beim Jagdhausverein
T.: 034384-73931
oder in der  Gemeindeverwaltung